Trächtigkeitskalender

Linnea vom Tüskendoor gen. Lina: Decktag: 25.12. 2020

 

 

Hier findest Du eine Übersicht, was während der Trächtigkeit mit einer Hündin passiert.

  • 1. Woche
    Die Befruchtung erfolgt im Regelfall innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Deckakt.
    Um die Chance einer Befruchtung zu erhöhen, sollte der Deckakt nach dem ersten Deckakt innerhalb von 48 Stunden wiederholt werden.
    Die Befruchtung kann sich verzögern - die Spermien können bis zu zehn Tage im Eileiter der Hündin überleben.
  • 2. Woche
    Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten. Gegen Ende der zweiten Woche erreichen die Embryos die Gebärmutter.
  • 3. Woche
    Die Hündin kann aufgrund der hormonellen Umstellung oder der Spannungen in der Gebärmutter unter Übelkeit leiden.
    Füttere über den Tag verteilt kleinere Mahlzeiten um ihr gegen die Übelkeit zu helfen.
    Es kann auch vorkommen, dass Deine Hündin ab etwa dem 20. Tag für einige Tage wenig bis gar nichts frisst. Normalerweise normalisiert sich das Fressverhalten danach wieder.
    Ab etwa dem 21. Tag sondern viele Hündinnen klaren und zähflüssigen Schleim ab. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Deckakt erfolgreich war.
  • 4. Woche
    Deine Hündin sollte jetzt anstrengende Aktivitäten vermeiden. Ab dem 22. Tag der Trächtigkeit sind die Embryos für den Tierarzt sichtbar. Ab jetzt kann der Herzschlag zur Diagnose der Trächtigkeit per Ultraschall herangezogen werden.
    Die Proteinzufuhr kann durch das Füttern mit Welpenfutter erhöht werden.
  • 5. Woche
    Da die Hündin an Gewicht zunimmt und die Welpen sich drehen, zieht sie ihre Beine nicht mehr an. Achte ab jetzt auf das Gewicht
  • der Hündin und überfüttere nicht.
    Aufgrund der Flüssigkeit in der Gebärmutter ist der Herzschlag der Embryos nicht mehr als Diagnosemethode nutzbar.
    Zum Ende der 5. Woche ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen. Ab jetzt ist auch das Geschlecht bestimmbar und
    der Tierarzt kann den Herzschlag der Föten mit dem Stethoskop hören.
  • 6. Woche
    In der sechsten Woche der Trächtigkeit solltest Du die Hündin mit der Welpenbox vertraut machen.
    Es bietet sich an, die Hündin bereits in der Welpenbox schlafen zu lassen.
  • 7. Woche
    Deine Hündin braucht jetzt sehr viel Ruhe und sollte nicht mehr mit anderen Hunden herumtollen.
    Ab jetzt lassen sich per Röntgen Anzahl und Größe der Welpen bestimmen. Natürlich sollte ein Röntgen nur dann erfolgen, wenn Probleme in der Trächtigkeit vermutet werden. Ein Röntgen stellt immer eine Belastung für den Hund dar.
    Ab der siebten Woche solltest Du täglich die Temperatur der Hündin rektal kontrollieren und protokollieren.
  • 8. Woche
    Ab jetzt hat Deine Hündin, bedingt durch den geringen Platz im Bauch, nur sehr wenig Hunger.
    Du solltest ab jetzt kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt füttern.
    Besprich mit Deinem Tierarzt den zu erwartenden Geburtszeitpunkt und bereite schon einmal alles für die Geburt vor.
    Damit Deine Hündin beim beginnenden Nestbau auch Material vorfindet, kannst Du ihr Handtücher oder Waschlappen in die Wurfkiste legen.
  • 9. Woche
    Der normale Wurftermin liegt zwischen dem 58. Und 63. Tag – ab dem 66. Tag sollte unbedingt ein Tierarzt verständigt werden.